Aufbau und laufende Datenaktualisierung von ODS-Systemen

Ein Operational Data Store (ODS) ist eine Datenbank, die der Integration von Daten aus einer oder mehreren Datenquellen dient. Hierzu werden relevante Daten aus unterschiedlichen Datenquellen extrahiert, gegebenenfalls bereinigt und transformiert. Der Zugriff auf die erhobenen Nutzdaten erfolgt dann idealerweise ausschließlich zentral über das ODS.

In einem ODS-System werden Daten in einer Form bereitgestellt, die bestimmte Auswertungen und Datenzugriffe erst möglich macht, oder die in den Quellsystemen nicht oder nur schwer möglich sind. Ein Anwendungsbeispiel ist das Reporting mittels konsolidierter Daten, die aus unterschiedlichen Lösungen wie ERP und CRM stammen.

DATANAUT UC 4 ist ein sehr mächtiges und leistungsfähiges Werkzeug, um Daten in einem ODS-System prozesssicher bereit zu stellen und laufend zu aktualisieren. DATANAUT ermöglicht und unterstützt die Weiterverarbeitung von Daten, in dem es Daten für die Importfunktionen anderer Prozesse bereitstellt, oder die entsprechende Funktion der Schnittstelle vollständig selbst abbildet.

Zwar unterscheiden sich nach der vorherrschenden Meinung ODS-Systeme vom Data-Warehouse durch fehlende Vergangenheitsdaten, eine häufigere Aktualisierung sowie durch eine feinere Datengranularität. Es ist systemisch gesehen jedoch keine Frage der Kategorisierung einer für Datenbereitstellung oder Datenbevorratung zuständigen Lösung, sondern viel mehr eine Frage der zugrunde liegenden Algorithmen.

Mit dem Trend zum Realtime-Data-Warehouse und immer leistungsstärkeren Datenbanksystemen soll angeblich der Operational Data Store im Data-Warehouse aufgehen. Ein ODS-System ist jedoch insbesondere für mittelständische Unternehmen mit Ihren dynamisch wachsenden Strukturen eine weitaus kostengünstigere und zugleich flexiblere Möglichkeit, eine weitgehend deckungsgleiche Lösung als Alternative zu einem DataWarehouse zu implementieren. DATANAUT bietet dafür die entsprechenden Werkzeuge.